MLFZ-Reihe: Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse

In der MLFZ Reihe erscheinen Beiträge, die den Umgang mit den MA-Daten erleichtern sollen. 

Herausgeber sind Jörg Hagenah und Heiner Meulemann, Autoren die MLFZ-Mitarbeiter.

Redaktionell betreut wird die Reihe von Damir Babi?.

Media-Analyse

Die wichtigste Quelle für kontinuierliche, intermedial vergleichbare Daten ist die Media Analyse (ma). Dabei wird die jährliche Nutzung der elektronischen Medien und der Printmedien als Stichtagsbefragung und Tagesablaufstudie erfasst. Ungefähr 50.000 Erwachsene ab 14 Jahren werden mündlich-persönlich, inzwischen telefonisch (CATI), per Zufallsauswahl in den Netzen des ADM-Stichprobensystems befragt. Mit der Media Analyse stehen repräsentative Daten zur Mediennutzung und nicht medialer Tätigkeiten im Haus und außer Haus als stichtagsbezogene Tagesablaufdaten zur Verfügung, die eine zeitnahe Rekonstruktion von Zeitbudgets ermöglichen. Die Datensätze enthalten außerdem Angaben zur technologischen Ausstattung der Haushalte, zu Freizeitpräferenzen, soziodemographischen Variablen und rudimentären Konsumpräferenzen (Die Datensätze sind im ma-Datenbestand des medienwissenschaftlichen Lehr- und Forschungszentrum archiviert).

Auftraggeber der jährlich durchgeführten MA ist die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (ag.ma), ein Verbund aus Medien, Werbeagenturen und Werbungstreibenden. Die Daten der Media Analyse werden sukzessive in Zusammenarbeit mit dem ZA in ein SPSS-kompatibles Format konvertiert, geprüft und dokumentiert.

Das Dokument zur Beschreibung der Media-Analyse enthält detaillierte Informationen zu folgenden Themen:

1. Bedeutung der MA
2. Verwendung der MA-Daten
3. Allgemeine Beschreibung der MA-Datensätze
4. Methodische Grundlagen
5. Abfragemodell der MA
6. Entwicklung der MA

Schlagwörter: Media-Analyse, Media-Analyse, Fernsehen, Radio, Zeitschriften, Zeitungen, MA-Daten, MA-Frequenzabfrage, Bedeutung, Verwendung und Entwicklung der MA

 

Die MA enthalten Informationen zu den Medien TV, Radio, Zeitungen und Zeitschriften (Printmedien). Dafür wurden drei Drittmittelprojekte beantragt, in denen für die Aufbereitung der MA-Daten gesorgt wurde. Innerhalb des DFG-Projektes Medienrezeption in Deutschland nach der Einführung des dualen Rundfunks. Eine Aufbereitung und Analyse der Daten der Media-Analysen wurden die Informationen zu den elektronischen Medien TV und Radio von 1977 bis 2005 aufbereitet und dokumentiert. Im BMBF-Projekt Elektronischer Datenreport Media Analyse: Lesen von Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland von 1954 bis 2005 wurden die Informationen zu den Printmedien von 1954 bis 2005 aufbereitet und dokumentiert. Im DFG-Nachfolgeprojekt Neue Rundfunkangebote und alte Gewohnheiten. Aufbereitung der MA Intermediadateien (MAIM) und inhaltliche Erschließung von Media-Analyse- und MAIM-Daten werden die Arbeiten aus den beiden vorherigen Projekten aktualisiert und die Intermedia-Dateien von 1996 bis 2009 aufbereitet.

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Dokumentation Fernsehen

Seit 1972 wird in der MA die Nutzung der elektronischen Medien Radio und Fernsehen erhoben. Dabei wurden von 1972 bis 1996 die Daten zur senderspezifischen Fernsehnutzung im Jahresrhythmus ermittelt. Die Erläuterung zur Aufbereitung der Media-Analyse-Fernsehdaten wird in der Dokumentation zur Erstellung des TV-Gesamtdatensatzes ausführlich beschrieben. Dabei gliedert sich die Dokumentation zum einen in die Beschreibung der einzelnen Variablenblöcke, die für eine Zusammenfügung zu einem Gesamtdatensatz genutzt werden, und zum anderen in die Erläuterung der technischen Erstellung des Gesamtdatensatzes.

Die Dokumentation zur Erstellung des TV Gesamtdatensatzes beinhaltet folgende Schwerpunkte:

1. Pauschale TV-Nutzung
2. Beschreibung der Variablenstruktur der senderspezifischen TV-Nutzung
3. Neu gebildete Variablen
4. Erstellung des Gesamtdatensatzes
5. Zeitreihen

Schlagwörter: Fernsehen, Empfangsmöglichkeit, Sehhäufigkeit, Freizeitverhalten, Generalfilter, Zeitfilter, Tagesablauf, Nutzungsintensität und Summenvariablen

 

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Dokumentation Radio

Anders als die Fernsehnutzung wurde die Radionutzung seit 1972 ununterbrochen ermittelt: In der Zeit von 1972 bis 1996 jährlich und ab 1997 halbjährlich. Das Erhebungsmodell für die Messung der Radionutzung war von 1972 bis 1999 das persönlich-mündliche Interview. Ab dem Jahr 2000 wird die MA Radio telefonisch durch Computer-Assisted Telephone Interviews (CATI) erhoben. Die Darstellung der Aufbereitung von Media?Analyse?Radiodaten wird in der Dokumentation zur Erstellung des Radio Gesamtdatensatzes beschrieben. Die Dokumentation hat zum Ziel die Bildung von Summenvariablen nach sozialwissenschaftlichen Kriterien, die zeitübergreifend gültig sind. Die Radiosender werden dabei nach inhaltlichen Kriterien aufbereitet. Die Dokumentation gliedert sich zum einen in die Beschreibung der einzelnen Variablenblöcke, die für eine Zusammenfügung zu einem Gesamtdatensatz genutzt werden, und zum anderen in die Erläuterung der technischen Erstellung des Gesamtdatensatzes.

Die Dokumentation zur Erstellung des Radio Gesamtdatensatzes hat den folgenden Inhalt:

1. Pauschale Radionutzung
2. Sendespezifische Radionutzung
3. Neu gebildete Variablen

Schlagwörter: Radio, Pauschale Radionutzung, Hörhäufigkeit, Generalfilter, Zeitfilter, Tagesablauf, Nutzungsintensität, Summenvariablen und Frequenzabfrage 

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Dokumentation Printmedien

Die Erhebung der Daten zur Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften begann schon 1954. Im Rahmen der Leser-Analyse wurde die Nutzung der Pressemedien von 1954 bis 1958 alle zwei Jahre und dann bis 1971 jährlich erhoben. In der Zeit von 1972 bis 1986 wird die Erhebung gemeinsam mit der TV- und Radionutzung erfragt. Seit 1987 existiert eine separate Erhebung für die Pressemedien. Die Erläuterung zur Aufbereitung von Printmediendaten der Media-Analyse wird in der Dokumentation Printmedien beschrieben. Die Dokumentation gliedert sich zum einen in die Erklärung der einzelnen Variablenblöcke, die für eine spätere Zusammenfügung zu einem Gesamtdatensatz gebraucht werden und zum anderen in die Erläuterung der Erstellung des Gesamtdatensatzes an sich.

Die Dokumentation Printmedien enthält Informationen zu den folgenden Schwerpunkten:

1. Konvertierung der Daten
2. Soziodemographie
3. Einordnung von Zeitschriften und Genres
4. Grundsätzliches zur Leserforschung
5. Zeitschriften
6. Zeitungen
7. Freizeitverhalten

Schlagwörter: Zeitschriften, Zeitungen, Genres, Generalfilter, Zeitfilter, Summenvariablen, Freizeitverhalten, Sehhäufigkeit und Hörhäufigkeit

 

Neben diesen drei wichtigen Dokumentationen werden an dieser Stelle zwei weitere Dokumentationen zur Einsicht gestellt. Das ist zum einen die Dokumentation zur Einordnung deutscher Radiosender in Radioformate und zum anderen der Leitfaden für eine individuelle Aufbereitung und Analyse der MA-Daten.

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Dokumentation Radioformate

Das Ziel der Dokumentation zur Einordnung deutscher Radiosender in Radioformate ist es, zu beschreiben, wie die Kategorisierung deutscher Hörfunksender anhand von Radioformaten in der Zeit von 1977 bis 2006 im Rahmen des am MLFZ durchgeführten Forschungsprojektes vorgenommen wurde. Diese Typologisierung ist Voraussetzung für die Bildung von auf Media Analyse Daten basierenden Summenvariablen, die nötig sind, um Zeitreihen auf der Basis von zeitlich überdauernden Kategorien zu erstellen.

Die Dokumentation zur Einordnung der Radioformate beinhaltet folgende Themen:

1. Hörfunkformate
2. Mehrebenen-Modell zur Typisierung der Sender
3. Dokumentationsarten
4. Recherche
5. Interpretationswege
6. Kategorisierung in Ebenen

Schlagwörter: Radio, Formate, Typologisierung und Genres

Klassifikation der MA-Radiosender (Überblickstabelle)

Analyse werbefreier Sender

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Leitfaden zur Aufbereitung und Analyse der MA-Daten

Der Leitfaden für eine individuelle Aufbereitung und Analyse der MA-Daten soll zeigen wie die vom MLFZ gelieferten SPSS-Datensätze genutzt werden können, um individuelle Datensätze zu erstellen und Analysen durchzuführen. Dabei werden sowohl ein Überblick zu den unterschiedlichen Dateien gegeben, als auch die Arbeitsschritte zur Erstellung eines individuellen Datensatzes anhand von Beispielvariablen erläutert. Dazu werden die wichtigsten SPSS-Analysesyntaxen zur Berechnung von Korrelations- oder Regressionsanalysen vorgestellt.

Der Leitfaden zur Aufbereitung und Analyse der MA-Daten hat den folgenden Inhalt:

1. Beschreibung des Datenmaterials
2. Notwendige Arbeitsschritte zur Erstellung eines individuellen Datensatzes
3. Geläufige Analyseverfahren

Schlagwörter: Sekundäranalysen, Syntaxen, Erstellung des Gesamtdatensatzes, Reduktion der Datensätze, Umkodierung, Harmonisierung, Analyseverfahren und Leitfaden 

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MA - Intermedia

Mit dem DFG-Nachfolgeprojekt werden die Intermedia-Dateien aufbereitet. Die MA Intermedia ist ein Datensatz, der den Vergleich einzelner Werbeträger unterschiedlicher Mediengattungen ermöglicht. Sie wird im Rahmen der Media-Analyse (MA) durch Fusion gebildet. Dabei werden die Daten der medienindividuellen MA-Erhebungstranchen und des AGF/GfK Fernsehpanels der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) in eine gemeinsame Datei zusammengeführt. Damit enthält die MA Intermedia Daten zu Pressemedien, Hörfunk und Fernsehen mit ihren Werbeträger - und Werbemittelkontakten. Ebenfalls vorhanden sind Daten zum Kinobesuch und zur Internetnutzung.

Die Dokumentation "Über die Fusionskonzepte zur Bildung der MA-Intermedia" behandelt folgende Themen:

1. Erhebungsstruktur und Zusammensetzung der Media-Analyse
2. Interpretation von Nutzungswahrscheinlichkeiten
3. Allgemeine Beschreibung von Datenfusionen
4. Datenfusion der MA-Intermedia

Schlagwörter: MA-Intermedia, Nutzungswahrscheinlichkeiten, Datenfusion, AGF/GfK-Panel, Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften 

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Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse im Überblick:

Akinci, Haluk/Hagenah, Jörg (2004): Media-Analyse. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 01/2004.

Puleri, Christiana/Gilles, David/Dudzik, Dominika (2008): Dokumentationen zur Erstellung des TV-Gesamtdatensatzes. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 01/2008.

Puleri, Christiana/Gilles, David/Dudzik, Dominika/Beste, Jonas (2010): Dokumentationen zur Erstellung des Radio-Gesamtdatensatzes. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 01/2010.

Risel, Maren/Ehrenberg, Maria/Becker, Dominik/Gilles, David/Hake, Sabine/Hogenacker, Jens/Klug, Janina/Krause, Johannes/Schmitt, Sarah/Akinci, Haluk/Piwonka, Marius (2010): Gesamtdokumentation Printmedien. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 02/2010.

Dudzik, Dominika/Hagenah, Jörg (2010): Dokumentation zur Einordnung deutscher Sender in Radioformate von 1977-2007. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 03/2010.

Apolinarski, Beate/Hagenah, Jörg (2010): Leitfaden für eine Individuelle Aufbereitung und Analyse der MA-Daten. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 04/2010.

Babi?, Damir/Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (2011): Über die Fusionskonzepte zur Bildung der MA-Intermedia. In: Hagenah, Jörg/Meulemann, Heiner (Hrsg.): Dokumentationen zur Aufbereitung der Media-Analyse. Ausgabe: 01/2011.

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Schlagwortverzeichnis:

AGF/GfK-Panel: 01/2011;

Analyseverfahren: 04/2010;

Bedeutung der Media-Analyse: 01/2004;

Datenfusion: 05/2010;

Empfangsmöglichkeit: 01/2008;

Entwicklung der Media-Analyse: 01/2004;

Erstellung des Gesamtdatensatzes: 04/2010;

Fernsehen: 01/2004; 01/2008; 04/201001/2011;

Formate: 03/2010;

Freizeitverhalten: 01/2008; 02/2010;

Generalfilter: 01/2008; 01/2010; 02/2010;

Genre: 02/2010; 03/2010;

Harmonisierung: 04/2010;

Hörhäufigkeit: 01/2010; 02/2010;

Leitfaden: 04/2010;

MA-Daten: 01/2004;

MA-Frequenzabfrage: 01/2004;

MA-Intermedia: 01/2011;

Media-Analyse: 01/2004;

Nutzungsintensität: 01/2008; 01/2010;

Nutzungswahrscheinlichkeiten: 01/2011;

Pauschale Radionutzung: 01/2010;

Radio: 01/2004; 01/2010; 03/2010; 04/201001/2011;

Reduktion der Datensätze: 04/2010;

Sekundäranalysen: 04/2010;

Sehhäufigkeit: 01/2008; 02/2010;

Summenvariablen: 01/2008; 01/2010; 02/2010;

Syntaxen: 04/2010;

Tagesablauf: 01/2008; 01/2010;

Typologisierung: 03/2010;

Umkodierung: 04/2010;

Verwendung der Media-Analyse: 01/2004;

Zeitfilter: 01/2008; 01/2010; 02/2010

Zeitschriften: 01/2004; 02/2010; 01/2011;

Zeitungen: 01/2004; 02/201001/2011.